Nicht binäre Rechte

Unterstütze den Kampf zur Anerkennung nicht binärer Menschen

TGNS
TGNS Bern, CH
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Unterstütze Transgender Network Switzerland im Kampf für die rechtliche Anerkennung nicht binärer Menschen! Seit 2 Jahren führen wir einen Präzedenzfall, der jetzt beim Bundesgericht liegt: Ein in Deutschland gestrichener Geschlechtseintrag soll anerkannt werden. Begleitend dazu schaffen wir die entscheidende Sichtbarkeit in den Medien und Awareness bei den Politiker_innen. Hilf mit, die Kosten für Anwalt, Gerichte und unsere Arbeit zu decken!

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Am 29. März 2021 fällte das Obergericht Aargau einen historischen Entscheid: Der in Deutschland gestrichene Geschlechtseintrag einer nicht binären Person müsse in der Schweiz anerkannt und im Personenstands- und Geburtsregister entsprechend übernommen werden. Dieses Urteil war ein Lichtblick für viele nicht binäre Menschen in der Schweiz. Ein wichtiger Schritt hin zur Option auf einen Geschlechtseintrag und Identitätsdokumente fernab von «F» und «M». Doch dagegen 
wurde von der Bundesverwaltung Beschwerde eingereicht. Nun könnte der Entscheid aus Aargau vom Bundesgericht wieder gekippt werden.

Wie und wann das Urteil ausfallen und kommuniziert wird, wissen wir noch nicht. Aber wir wissen, dass der Kampf um die rechtliche und gesellschaftliche Anerkennung nicht binärer Menschen 
in der Schweiz erst begonnen hat. Und wir wissen zudem, dass dieser Kampf kostet. Dafür braucht es nun die Unterstützung von vielen. 
Auch von Dir!

Wir haben zwar den Endbetrag offen gelassen haben – denn jeder Franken hilft – aber trotzdem haben wir ein klares Ziel: 45’000 CHF!

Dies ist viel, aber es gibt auch noch sehr viel zu tun.
Zusammen können wir es schaffen!


Mehr Infos: www.tgns.ch
[Bild: Auszug aus dem Urteil des Obergerichts Aargau vom 29. März 2021.]
Nicht binäre Rechte
Wir haben zwar den Endbetrag offen gelassen haben – denn jeder Franken hilft – aber trotzdem haben wir ein klares Ziel: 45’000 CHF!

15’000 CHF
Wenn wir die erste Etappe erreichen, können wir damit bereits angefallene Anwalts- und Gerichtskosten für den Fall aus Aargau bis zum Bundesgericht decken.

30’000 CHF
Wenn wir diese zweite Etappe schaffen, haben wir nun Mittel, um auf das Bundesgerichtsurteil reagieren zu können – egal, wie dieses ausfällt.

Denn sollte das Bundesgericht die Anerkennung des gestrichenen Geschlechtseintrags nicht gutheissen, könnte der Fall an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg weitergezogen werden. Was mit weiteren Kosten verbunden wäre. Und falls der Entscheid positiv ist, dann wäre dies der ideale Startschuss, um eine Intensivierung der Aufklärungsarbeit bezüglich nicht binären Menschen zu finanzieren.

45’000 CHF
Erreichen wir diesen dritten Etappenbetrag, dann können wir die Arbeit der Rechtsberatung von TGNS rund um den Fall aus Aargau finanzieren. Denn der Fall war mehrere Jahre in Vorbereitung und hat entsprechend viele Ressourcen in Anspruch genommen. Können wir diese Aufwände wieder ausgleichen, trägt dies zur Weiterfinanzierung der Arbeit von TGNS bei.

Falls wir es schaffen, mehr als 45’000 CHF zu sammeln, geht das Geld vollumfänglich an TGNS, um sich noch stärker für nicht binäre Menschen einsetzen zu können.
Nicht binäre Rechte
«Nicht binär» hat sich in den letzten Jahren zu einem Oberbegriff entwickelt, welcher Menschen vereint, die sich zwischen, ausserhalb, nur zum Teil, sowohl als auch oder gar nicht als Mann oder Frau identifizieren. Manche haben auch gar keine oder eine fliessende Geschlechtsidentität. Nicht binäre Personen benutzen zudem weitere – teils für die unterschiedlichen Ausprägungen genauere – Begriffe wie genderqueer, genderfluid, bigender, pangender, agender, gender nonconforming, usw. Was alle nicht binären Geschlechtsidentitäten gemeinsam haben, ist, dass das bestehende binäre Geschlechtersystem «Frau oder Mann» für sie nicht passt oder einschränkend ist.

Anhand von Erhebungen aus dem Ausland gerechnet, ist die Anzahl nicht binärer Menschen in der Schweiz auf zwischen ca. 103’000 und 154’000 Menschen zu schätzen – also etwa so viele wie in der Stadt Bern leben.
Nicht binäre Rechte
Erste Untersuchungen zeigen, dass nicht binäre Menschen in der Schweiz im Vergleich mit sich binär identifizierenden Personen vermehrt an Symptomen von Depression leiden. Ein Faktor, der dabei eine grosse Rolle spielt, ist, dass die Geschlechtsidentität nicht binärer Personen oft ignoriert wird. Dies geschieht an vielen Orten, zum Beispiel im privaten Umfeld, bei der Arbeit, in Formularen, in den Medien, aber auch beim Staat. Während der Kampf um Anerkennung bei all diesen Punkten anknüpfen muss, ist die Einführung amtlicher Geschlechtseinträge fernab von «F» oder «M» ein besonderes Anliegen für nicht binäre Personen. Dies zeigte auch eine Umfrage von TGNS aus dem Jahr 2019.

Immer mehr Länder haben in den letzten Jahren solche Möglichkeiten eingeführt, so gibt es z.B. in Deutschland die Optionen eines gestrichenen Eintrags oder eines «divers». International ist der nicht binäre Geschlechtsmarker im Reisepass ein «X». Dieses «X» wird von immer mehr Ländern angeboten, darunter Österreich, USA, Malta, Belgien, Dänemark, die Niederlande und Spanien.

Einige dieser Länder mussten solche Möglichkeiten aufgrund von Urteilen ihrer Verfassungsgerichte einführen. Diese Gerichte haben klar bestätigt, dass nicht binäre Menschen das gleiche Recht wie alle anderen haben, vom Staat anerkannt zu werden. Sprich, dass diese Anerkennung ein Menschenrecht ist. Diesem Menschenrecht wollen wir auch in der Schweiz zum Durchbruch verhelfen.

Denn auch das Obergericht Aargau bekannte: Nicht binäre Geschlechtsidentitäten sind 
«bereits gesellschaftliche Realität». Wir sind kein abstraktes Konzept. Wir sind Menschen. 
Als solche haben wir das Recht auf einen passenden Geschlechtseintrag. Wir lassen uns nicht länger diskriminieren sondern fordern von der Schweiz unsere Rechte ein.
Nicht binäre Rechte
Allgemein weitere Infos auf: www.tgns.ch

Weitere Infos zu nicht binären Geschlechtsidentitäten gibt es auch auf: www.nonbinary.ch

Urteil des Obergericht Aargau: www.tgns.ch

Studie aus 2018 zu Minderheitenstress und Depressionen von nicht binären und trans Personen in der Schweiz: static1.squarespace.com

TGNS Umfrage aus 2019: www.tgns.ch

Zur Schätzung Anzahl nicht binärer Menschen in der Schweiz, im Bericht der Nationale Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK): www.nek-cne.admin.ch
TGNS
TGNS
Bern, CH

Der Verein Transgender Network Switzerland, kurz TGNS, ist die 2010 gegründete schweizweite Organisation von und für trans Menschen. Trans steht für alle Menschen, die sich mit dem Geschlecht, das ihnen bei Geburt zugewiesen wurde, nicht oder nur unzureichend identifizieren können.

TGNS bezweckt auf nationaler Ebene die Interessenvertretung und die Vernetzung von einzelnen trans Menschen, ihren lokalen Gruppierungen und Organisationen. Dazu stehen wir auch Medien und Öffentlichkeit mit Fachwissen und Erfahrung gerne zur Seite.

Als Fachpersonen sehen wir Information und Unterstützung von trans Menschen und ihrem Umfeld als weitere wichtige Aufgabe. Der Vereinszweck erstreckt sich primär auf die Schweiz, strebt aber auch internationale Vernetzung und Kooperation an.

Eliot Gisel
Eliot Gisel
Zürich, CH
Hauptverantwortliche_r Crowdfunding

Ich bin selbst nicht binär. Daher weiss ich aus eigener Erfahrung, wieviel es noch zu tun gibt, bis wir nicht binären Menschen in der Gesellschaft mehr anerkannt werden. Viele Strukturen denken uns noch immer überhaupt nicht mit – das Recht eingeschlossen. Doch wir sind Menschen. Wir verdienen Respekt, Akzeptanz und gleiche Rechte. Leider aber sind dies Dinge, die wir uns erkämpfen müssen und leider ist dieser Kampf auch nicht ohne finanzielle Mittel möglich.

Alecs Recher
Alecs Recher
Zürich, CH
Begleitung des Aargauer Falls als Leitung der TGNS Rechtsberatung

«Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich», sagt die Bundesverfassung. «Dann muss uns nicht binären Menschen das gleiche Recht auf staatliche Anerkennung zugestanden werden», antworte ich. Das Unrecht, das die Schweiz uns nicht binären Menschen heute antut, will ich beseitigen, und dabei auch meinen eigenen, seit eh und je störenden, Geschlechtseintrag endlich loswerden.

Elio Martin Romo
Elio Martin Romo
Basel, CH
Co-Verantwortliche_r Crowdfunding

Ausweise zu haben, die der eigenen Geschlechtsidentität entsprechen, trägt dazu bei, gewisse Formen von Diskriminierung zu vermindern. Daher ist es wichtig, dass die Schweiz dies begreift und nicht binäre Menschen in das Schweizer Recht miteinbezieht.

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