SYNCOPE

ein Film von Linus von Stumberg

Linus von Stumberg
Linus von Stumberg Zürich, CH

Projekt Übersicht

Die Tänzerin Whim bekommt ihre erste große Rolle in dem Stück „Syncope“ des Newcomer-Choreographen Ferdinand Gaspar, das sich als ein lebensgefährliches Spektakel entpuppt. SYNCOPE ist ein Thriller über Leidenschaft und Erfolg im zeitgenössichen Bühnentanz. Hierbei wird ersichtlich, wie Tanz zwischen Kunst und Extremsport steht und wie weit man für Erfolg geht.

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Viele Nächte verbrachte ich im Tanzsaal um zu choreographieren und zu trainieren. So bewundere ich viele meiner engsten Freunde, die als professionelle Bühnentänzer:innen in abendfüllenden Stücken tanzen, oder diese choreographieren. Die Szene des zeitgenössischen Bühenentanzes bietet spannende Stoffe wie Leidenschaft, Karrieregedanken und emotionsgeladenes Bewegungsmaterial.

Ich will mit SYNCOPE zeigen, zu was professionelle Tänzer:innen und Choreograph:innen fähig sind. Hierbei prallen Vertrauen und Leidenschaft aufeinander. Hinter einem Tanztheaterstück steht eine sehr hohe körperliche und mentale Leistung. Tänzer:innen trainieren jahrelang, um überhaupt die Proben für solche Werke bestreiten zu können. Choreograph:innen stehen unter kreativen Druck, abendfüllende Stücke zu kreieren. SYNCOPE soll ein Film über Erfolg und Grenzüberschreitung werden. Es entsteht eine Atmosphäre, die zum Denken anregt, was wohl alles hinter einem Kunstwerk steckt. Mit dem Fokus auf zwei Figuren will ich auf eigene Erfahrungen zurückgreifen und reale Probleme der Tanzwelt zeigen. Grosse Ambitionen, sowie die hohe Erwartungshaltung an ein Talent stehen für mich dabei im Zentrum. Dies will ich durch meine Hauptfiguren vermitteln.

Mit einer Tänzerin auf der Suche nach Erfolg treffen wir auf einen frischen Choreographen, der unter Kreations- und Leistungsdruck steht. Er bietet ihr den Einstieg in eine Karriere, wofür der Preis jedoch körperliche sowie seelische Misshandlung ist. Die toxische Zielstrebigkeit, gefolgt von schmeichelndem Applaus bringt dabei alle Beteiligten zum Schweigen. Damit erhöhen sich erneut die Erwartungen an das nächste Werk des Choreographen. Mit genretypischen Elementen des Psychothrillers und Horrorfilms will ich die Zuschauer den Druck fühlen lassen unter dem Tänzer:innen wie auch Choreograph:innen stehen.
Whim nimmt an der Audition für das neue Bühnenstück SYNCOPE teil. Der junge Choreograph Julius Schwanzenbach gilt seit seinem letzten Stück als Genie. Für die letzte Runde hat er eine spezielle Aufgabe: Während die Tänzer:innen die Choreographie ein letztes Mal tanzen, will Julius über einen geschnipsten Takt das Ein- und Ausatmen der Tänzer:innen kontrollieren. Die Gruppe kämpft sich durch seinen Takt, doch die Pausen zwischen seinem Schnippen werden immer länger und der Tanz entwickelt sich zu einem zehrenden Ringen nach Luft – bis Julius zweifaches Klatschen die Tortur beendet. Als Whim am Abend in ihrer armseligen Wohnung mit ihrem Ex-Freund in Zürich telefoniert, versucht dieser sie zur Rückkehr zu bewegen. Doch Whim will sich nie wieder von ihm manipulieren lassen. Plötzlich bekommt sie eine Mail: Sie und vier weitere Tänzer:innen dürfen in SYNCOPE tanzen.

Nach einem ersten gemeinsamen Treffen beginnt ein kraftraubender Probemarathon für die Tänzer:innen. Julius' seltsamer Ansatz, sie das Stück rauf und runter tanzen zu lassen, verlangt den Tänzer:innen alles ab. Whim kommt jeden Abend mit malträtiertem Körper in die Einsamkeit ihrer Wohnung zurück. Am Abend vor der Premiere stossen die Tänzer:innen und Julius auf das gemeinsam Erreichte an, als plötzlich alle in Ohnmacht fallen – ausser Julius. Völlig desorientiert wachen die Tänzer:innen auf einer gläsernen Plattform auf. Sie alle tragen ein metallisches Halsband und bemerken einen kleinen Einstich an ihren Ellbogen. Über ein Handy heisst sie Julius auf der Bühne willkommen. Er erklärt, ihnen allen ein Nervengift gespritzt zu haben, das ihre Muskeln spastisch verkrampfen lässt. Um zu verhindern, dass das Gift in 30 Minuten ihre Lunge lähmt, müssen sie es über Bewegung abbauen. Julius will, dass sie hierfür das erprobte Stück tanzen. Bei jeglichem Fluchtversuch aktivere er die Halsfesseln, die einen tödlichen Stromschlag senden. Der Vorhang öffnet sich und die Tänzer:innen stehen vor ausverkauften Publikum.

Die Wirkung des Giftes spürend, beginnen sie zu tanzen. Ihre Körper verbiegen und verkrampfen sich und es entsteht ein heftiges Spektakel, das eine sensationelle Leidensperformance bietet. Als das Stück zum Abschluss kommt haben sie alle die Vergiftung übertsanden und werden mit tosendem Applaus überschwemmt – das Publikum hielt alles für reine Performance. Der Applaus scheint die Tortur aus den Gesichtern der Tänzer:innen zu zaubern und auch bei Whim beginnt sich ein Lächeln abzuzeichnen.
SYNCOPE wird zwischen dem 15. und 21. August in Zürich gedreht. Geplant sind fünf Drehtage an vier verschiedenen Locations: Tanzsääle in der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), eine Wohnung, ein alter Balletsaal in der Villa Egli und ein Theater. Die Tänzer:innen und Choreograph:innen werden zusammen mit der Regie vor dem Dreh im Agust proben. Die Filmcrew besteht ausschliesslich aus Student:innen, die im Rahmen ihres Bachelor- oder Masterstudiums an diesem Projekt mitarbeiten. Auch das technische Equipment wird zum grössten Teil von der ZHdK gestellt.

Dennoch fallen bei so einem Projekt Kosten an, die über den finanziellen Beitrag der Schule hinausgehen, und die wir so nicht alleine tragen können. Dafür werden wir euere Spenden verwenden:

-Mietkosten für Locations (Villa Egli und Volkshaus Zürich)
-Im Volkshaus werden wir für die grosse Tanzsszene extra ein eigenes Bühnenbild mit Tanzboden aufbauen müssen
-Fahrt und Verpflegung für Crew, Cast und an mehreren Tagen auch zahlreiche Statisten.

Ausserdem ist es uns ein grosses Anliegen, die beschäftigten Tänzer auch zu entlöhnen für ihre intensive Arbeit während den Proben im Vorfeld, als auch während dem Dreh. Wir sehen es als verpflichtung an, da wir ja genau diese Umstände in der Tanzbranche thematisieren.
Linus von Stumberg – Regie
Linus wurde 1996 in Göttingen, DE geboren. Nach seinem Umzug in die Schweiz schloss er seine Matura in Zürich ab. Es folgten selbstständige Arbeiten als Tänzer und Choreograph, bevor er 2019 an der ZHdK sein Filmstudium begann. Dort sammelte er auf studentischen Projekten erste Erfahrungen in der Postproduktion, als Drehbuchautor und im Regiestab. 2021 verwirklichte er seinen ersten Kurzfilm LION‘S CAGE an der ZHdK. Die Action-Komödie erblickte am NIFFF das Licht der Welt und wird noch an weiteren Festivals gezeigt. Ende 2021 hat Linus den Musikfilm SUNSHADES für die Band Catalyst geschriben und inszeniert. Auch dieser wurde mehrfach an Festivals gezeigt und ausgezeichnet.

Gaëtan Nicolas – Kamera
Gaëtan wurde 1994 in Sitten, CH geboren. Dann schloss er einen Bachelor in Humangeografie und Informations- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Neuchâtel ab, bevor er sich der Kameraarbeit zuwandte. 2019 Diplom der ERACOM (École romande d'arts et communication). Derzeit im Masterstudium Film und Kamera an der ZHdK.

Levin Vieth – Produktion
Levin Vieth wurde 1994 in Egg bei Zürich geboren. Nach Abschluss des Gymnasiums war er in der freien Theaterszene als Regieassistent tätig, unter anderem in Projekten der Drehbuchautorin Katja Brunner und der Regisseurin Ivna Zic. Im Jahr 2014 begann er sein Bachelor-Studium in den Fächern Germanistik und Filmwissenschaft, welches er im Jahr 2019 beendete. In der Folge absolvierte er ein Produktionspraktikum bei Dschoint Ventschr, wo er sich im Anschluss weiter mit dem Projekt «Die Wundersame Verwandlung der Arbeiterklasse in Ausländer» beschäftigt. Nebenbei setzte er in wechselnden Funktionen mehrere Musikvideos um. Seit August 2020 studiert er im Master Film an der ZHdK mit der Vertiefung Creative Producing und hat in diesem Rahmen mehrere Projekte als Produktionsleiter und Producer umgesetzt.

Weitere Crew:
1. AD – Mina Tomic
2. AD – Lena Rheinländer
Editing – Carmen Walker
Komposition – Mirjam Skal
Sound Design – Daniel Eaton
Production Design – Lina Doll & Angelika Federer
Bühnenbild – Manuel Hablützel
Choreographie – Saraphina Beck

Linus von Stumberg
Linus von Stumberg
Zürich, CH
Regisseur

Als junger Filmemacher möchte ich aufregende großes Filme machen, die Emotionen anheizen und zum Denken anregen.



Mit SYNCOPE thematisiere ich Grenzüberschreitung und Ausnutzung im professionellen Tanz. Hierbei greife ich auf eigene Erfahrungen als jahrelanger Choreograph und Tänzer zurück und greife mit einer Überhöhung in den Topf des Thriller-Genres. Dies wird auch in den Choreografien für den Film spürbar, die Sarafina Beck und ich gemeinsam für den Film kreieren. Ich will ein Fest der Kunst gepaart mit spannungsgeladner Leidenschaft auf die Leinwand bringen. Hierbei schlägt der Film ein Dach über die Welt der Kunst und zeigt, unter welchem Leistungsdruck Künstler:innen stehen können und was hinter fantastischen Werken stehen kann.

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Kategorie Film & Video
Standort Zürich