2026
Lemania Film
Ein Schweizer Kurz oder Spielfilm
Projekt Übersicht
LEMANIA ist ein unabhängiger Schweizer Film, der eine Phase des Ungleichgewichts nachzeichnet, in der Liebe, Selbstreflexion und die Angst vor Veränderung aufeinandertreffen. Er beschäftigt sich mit der Spannung zwischen Zugehörigkeit und Werden. Eure Unterstützung bringt diese emotionale Reise auf die grosse Leinwand.
Funding goals
-
Etappe 1:
35'000 CHF
21% funded
Unser Ziel ist es, einen Spielfilm zu drehen.
Um dies verantwortungsvoll zu tun, haben wir die Kampagne so gestaltet, dass jede Finanzierungsstufe das Projekt voranbringt.
Bei dieser Mindestfinanzierungsschwelle produzieren wir eine Kurzfilmversion des Projekts, ein vollständiges, eigenständiges Werk, das als Grundlage für den Spielfilm dient.
Mit steigender Finanzierung weiten wir die Produktion auf den vollständigen Spielfilm in der ursprünglich geplanten Länge aus. -
Zieletappe:
200'000 CHF
0% funded
Damit können wir die Produktionskosten für den Langfilm decken und sind dem großen Leinwanderlebnis einen Schritt näher.
Er fühlt sich gefangen zwischen vertrautem Komfort und dem intensiven Wunsch, sich seiner Kindheitsvergangenheit zu stellen. Seine Unruhe äußert sich in kleinen Rebellionen sowie in einer wachsenden Gereiztheit gegenüber der erstickenden Perfektion und den Regeln seines Umfelds. Seine Beziehung zu dem Ort, den er Heimat nennt, ist komplex: tröstend und zugleich erdrückend, tief verwurzelt und doch entfremdet.
Als er sich schließlich entschließt, seine leibliche Mutter in Brasilien zu suchen, kommt sein Plan ins Wanken, als er sich in Léa verliebt; ein ehemaliger Jugendschwarm. Léa jedoch kämpft selbst mit eigenen Unsicherheiten und komplizierte Familienverhältnissen. Raphaël sucht eine Freiheit, die er nicht definieren kann, während Léa sich nach einer Stabilität sehnt, die sie nicht anzunehmen bereit ist.
Als die anfängliche Euphorie verfliegt, sieht sich Raphaël gezwungen, den Fragen zu stellen, denen er lange ausgewichen ist.
Lavaux, und allgemein die Schweiz, ist eine dieser Landschaften, die mich geformt haben. Ihre Weinberge, ihre makellose Ordnung, ihr Sommer- und Winterlicht – all das hat mir im Leben Trost und Klarheit geschenkt. Aber dieser gleiche Komfort fühlte sich oft muffig und gefängnisartig an. Hinter der Postkartenidylle verbirgt sich ein striktes Verlangen nach Stabilität, ein unhinterfragter Gehorsam gegenüber Regeln und ein unausgesprochenes Festhalten an emotionaler Zurückhaltung.
Lemania ist kein autobiografischer Film, aber ein persönlicher. Raphaëls Weg spiegelt einen Konflikt wider, den ich genau kenne: Er lebt an einem Ort, der ihn geprägt hat, ihn aber nie widergespiegelt hat, während er sich in einer Welt bewegt, die materiell vollkommen scheint. Er sehnt sich nach Antworten, lässt sich jedoch immer wieder von den Ablenkungen von Nähe und Begehren verführen. Seine Geschichte handelt nicht vom Opfertum, sondern von der Trägheit, vom stillen Dahintreiben, das entsteht, wenn man die Auseinandersetzung mit dem eignen innersten Selbst aufschiebt.
In unserer Zeit werden wir mit den Idealen des Zielerreichens bombardiert. Doch das was auch interessant ist liegt davor: jener Zustand der Unsicherheit, der Unentschlossenheit, der Fragilität, des Verlorenseins; die Phase, in der das alte Selbst zu bröckeln beginnt und das neue langsam Gestalt annimmt.
Das ist Lemania.
Crowdfunding bedeutet für mich, ein Gemeinschaftsgefühl aufzubauen. So wie die Figuren im Film nach Zugehörigkeit suchen, tue ich es auch mit diesem Film. Filmemachen ist immer Teamarbeit, doch ohne ein größeres Publikum bleibt dieser Prozess leicht in sich geschlossen. Es ist ein magischer Prozess, wenn Menschen zusammenkommen, um etwas zu erschaffen. Ich steuere nur dieses Schiff, aber ohne eure Beiträge, Kommentare und Unterstützung werden wir nicht weit kommen.
Begleitet uns auf diesem Abenteuer!
Schweizer - Bolivianer. Ursprünglich als Schauspieler an Orten wie der Guildhall School of Music and Drama in London und am Lee Strasberg Theatre & Film Institute in New York ausgebildet, wechselte Nicola zum Drehbuchschreiben und schließlich zur Regie. 2018 schrieb, inszenierte und produzierte er seinen ersten Kurzfilm BANKSTER. 2024 studierte er Filmregie bei Andrey Zvyagintsev am IFA Bologna.
https://swissfilms.ch/en/movie/bankster/7f85ebdeefab4f099825e7b10ca4fb4c
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