Crowdified! Dieses Projekt wurde am 15. April 2023 erfolgreich finanziert. Danke an all die 21 Boosters, die dies möglich gemacht haben!!

Sexueller Kindsmissbrauch

KEINE Verjährungsfristen mehr für sexuelle Kindsmissbräuche

Helen Wuigk
Helen Wuigk Unterägeri, CH

Projekt Übersicht

Sexueller Missbrauch an Kindern kennt verschiedene Verjährungsfristen. Ältere Fälle fallen unter das alte Gesetz mit viel kürzerer Verjährung. Aber die meisten Opfer benötigen Jahre oder sogar Jahrzehnte, um über das Erlebte und die schwere Traumatisierung zu reden. In der Schweiz werden jährlich ca. 45'000 sexuelle Missbräuche an Kindern und Jugendlichen verübt - in jeder Schulklasse befinden sich ca. 2 Opfer sexuellen Missbrauchs!

33%
2'500 CHF
von 7'500 CHF
 
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Funding goals

  1. Etappe 1:

    2'500 CHF

    100% funded

    Beitrag an Anwalts- und Gerichtskosten für laufende, uns bekannte Fälle im Zusammenhang mit sexuellem Kindsmissbrauch

  2. Etappe 2:

    5'000 CHF

    0% funded

    Weitere Finanzierung von Anwaltskosten (siehe 1. Etappe) sowie erster Beitrag an die Lancierung der Initiative "KEINE Verjährungsfristen mehr für sexuellen Kindsmissbrauch".

  3. Zieletappe:

    7'500 CHF

    0% funded

    Das Lancieren einer politischen Initiative kostet viel Zeit, Energie und Widerstandsfähigkeit. Der finanzielle Beitrag soll unsere Unkosten/Spesen decken.

In der Schweiz werden jährlich ca. 45'000 sexuelle Missbräuche an Kindern und Jugendlichen verübt - in jeder Schulklasse befinden sich ca. 2 Opfer sexuellen Missbrauchs!
Sexueller Kindsmissbrauch
Seit 1. Oktober 2002 ist ein Gesetz in Kraft, welches vorsieht, dass für sexuellen Kindsmissbrauch je nach Schwere eine Verjährungsfrist von bis zu 30 Jahren gilt.

Fälle von sexuellem Kindsmissbrauch, welche länger zurückliegen, werden jedoch nach dem alten Gesetz beurteilt, welches viel kürzere Verjährungsfristen vorsieht. Eine Ungleichbehandlung, für die es keine Begründung gibt! Ältere Fälle haben es verdient, genauso ernst genommen zu werden, wie neuere Fälle.

Unabhängig davon, ob ein sexueller Kindsmissbrauch erst kürzlich, vor ein paar Jahren oder vor sehr vielen Jahren stattfindet, wurde das Opfer schwer traumatisiert. Die Folgen der Traumatisierung können vielseitig sein, wie z.B. die Unfähigkeit Vertrauen zu Menschen aufzubauen oder eine Beziehung einzugehen; Posttraumatische Belastungsstörung, welche zur Arbeitsunfähigkeit bis hin zu einem Invaliditätsgrad von 100% führen kann; jahrelange oder gar jahrzehntelange psychotherapeutische Begleitung (Aufzählung nicht abschliessend)
Es ist wichtig zu wissen, dass es Opfern von sexuellem Kindsmissbrauch meist sehr schwer fällt, über das Erlebte zu reden. Viele schweigen ihr Leben lang, z.B. aus Schamgefühl oder Angst. Andere können erst - wie auch ich - erst Jahrzehnte später über die Traumatisierung reden.

Und wenn sie dann endlich bereit sind, ihren Peiniger anzuzeigen, müssen sie - wie in meinem Fall - damit leben, dass der Täter ohne Gefängnis- oder Geldstrafe davonkommt. Der Täter kann sein Leben unbeschadet weiterleben und u.U. weitere Kinder sexuell missbrauchen, während die Opfer wie in meinem Fall ihr ganzes Leben unter dem Erlebten leiden.
Darum habe ich beschlossen, aus meiner Ohnmacht auszutreten und etwas gegen die Ungerechtigkeit, welche durch das geltende Gesetz verursacht wird, zu unternehmen.

Ich möchte eine Initiative lancieren mit dem Ziel, dass sexuelle Kindsmissbräuche NIE verjähren und dass ALLE Fälle gleich behandelt werden, egal wie lange sie zurückliegen.

Bitte unterstützen Sie mich bei meinem Vorhaben. Herzlichen Dank!
Helen Wuigk
Helen Wuigk
Unterägeri, CH
vom ursprünglichen Opfer zur Kämpferin und zukünftigen Initiantin

Ich wurde als Kind über mehrere Jahre massiv sexuell missbraucht. Der Täter hat mehrere andere Kinder ebenfalls schwer missbraucht, lebt aber ungestraft weiter, weil die Fälle verjährt sind.



Diese Fälle des sexuellen Kindsmissbrauch fallen noch unter das alte Gesetz, welches bis zum 30.09.2002 galt. Das neue Gesetz sieht wesentlich längere Verjährungsfristen vor.



Der beschriebene Täter sowie viele andere Täter können weiterhin Kinder missbrauchen. Deshalb muss eine Initiative lanciert werden, welche ALLE sexuellen Missbräuche an Kindern und Unmündigen gleich behandelt, auch jene, welche bis jetzt von den kurzen Verjährungsfristen des alten Gesetzes betroffen waren.

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