CHF 50
unbeschränkt verfügbar
Im Zentrum steht Jerry, Pizzakurier. Er lebt von Trinkgeld, Timing und Hoffnung. Er kennt jede Abkürzung, jede Einbahn, jede Uhrzeit, zu der ein Quartier kippt. Er verdient wenig, trägt viel und bewegt sich zwischen Menschen, die diese Stadt ausmachen. Weil das Geld knapp ist, hat er sich auf Deals eingelassen, die grösser sind als er selbst. Zwischen Pizzakartons und Hausfluren verläuft ein zweites Geschäft mit zwielichtigen Gestalten.
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Jede Episode widmet sich einem Zürcher Stadtkreis und erzählt seine Geschichten, Eigenheiten und verborgenen Mythen.
Mit dieser ersten Finanzierungsphase realisieren wir die ersten vier Episoden der Serie und bringen damit den Auftakt von CHREIS auf die Leinwand.
Finanziert wird dabei der gesamte Entstehungsprozess: die Ausarbeitung der Drehbücher, die detaillierte Vorbereitung der Dreharbeiten, Location-Scouting, Casting und Organisation, der eigentliche Dreh vor Ort in Zürich, sowie die komplette Postproduktion. Dazu gehören Schnitt, Tonbearbeitung, Musik, Farbkorrektur und alle weiteren Schritte, die aus Rohmaterial eine fertige Episode machen.
Diese Etappe ermöglicht es uns somit, alle zentralen Bereiche des Filmemachens abzudecken und vier vollwertige Episoden zu produzieren und zu veröffentlichen.
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Ihr habt CHREIS gestartet! Jetzt drehen wir richtig auf.
Mit der zweiten Finanzierungsphase realisieren wir die Episoden 5-8 und tauchen noch tiefer in die verrückten, mysteriösen und unerwarteten Seiten von Zürich ein.
Dank euch können wir grösser denken: mehr Drehtage, neue Locations in der ganzen Stadt und noch mutigere Szenen. CHREIS wächst von einem starken Auftakt zu einer echten Serie. Mit acht veröffentlichten Episoden, die Zürich so zeigen, wie man es noch nie gesehen hat.
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Der CHREIS schliesst sich.
Mit der letzten Finanzierungsphase realisieren wir die finalen Episoden 9-12 und bringen damit alle Zürcher Stadtkreise auf die Leinwand.
Dank euch kann die Serie ihren vollen Umfang erreichen: zwölf Episoden, zwölf Perspektiven auf Zürich, zwölf Geschichten zwischen Realität, Mythos und Wahnsinn.
Unser Ziel ist klar: Bis Mai 2027 sollen alle Episoden veröffentlicht sein.
Wenn diese Etappe erreicht wird, ist CHREIS nicht mehr nur ein Projekt, sondern eine vollendete Serie über die zwölf Seelen dieser Stadt.
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Eine Serie wie CHREIS kostet normalerweise ein Vielfaches. Produktionen mit zwölf Episoden bewegen sich im klassischen Fernsehen schnell im Millionenbereich. Mit grossen Teams, langen Entscheidungswegen und entsprechend hohen Kosten.
Wir von L.E.T gehen einen anderen Weg.
Wir arbeiten mit einem kleinen, schlagkräftigen Team, kurzen Wegen und einem klaren Fokus: Jeder Rappen soll auf der Leinwand landen, nicht im Produktionsapparat. Wir drehen direkt in der Stadt, nutzen unser Netzwerk, treffen Entscheidungen schnell und setzen um, statt jahrelang zu entwickeln.
Das bedeutet auch: Jeder Franken fliesst dorthin, wo er am meisten Wirkung hat. In Dreh, Bild, Ton, Schnitt und Postproduktion. Keine aufgeblähte Struktur, keine unnötigen Zwischenschritte.
Mit 228’000 CHF realisieren wir so etwas, das normalerweise nur mit einem vielfach grösseren Budget möglich wäre: eine komplette Serie mit 12 Episoden.
Kurz gesagt:
Mit eurer Unterstützung können wir zeigen, dass grosse Serien nicht nur mit grossen Budgets entstehen. Dank euch wird aus unserer Vision eine vollständige Serie über die zwölf Gesichter von Zürich.
Wir sind Les Enfants Terribles – Fabian Lucas Diebold (Regie) und Cenk Korkmaz (Drehbuch).
Seit unserer Gründung haben wir viel gesehen: grosse Produktionsfirmen, lange Verträge, laute Versprechen. Irgendwann wurde klar, dass wir die Filme machen wollen, die wirklich in uns stecken – ohne Filter, ohne Komitee, ohne Studio-Deal.
Das hier ist unser Neustart. Wir glauben an Geschichten, die Fragen stellen, unbequem bleiben, wachrütteln.
Les Enfants Terribles steht für eine neue Art zu arbeiten. Filmemachen aus Leidenschaft, aus Überzeugung, aus eigener Kraft. Wir drehen, entwickeln und erzählen unsere Geschichten selbst – direkt, unabhängig und mit der Freiheit, Dinge so zu machen, wie sie gedacht sind.
Wir sind Teil einer wachsenden Gruppe von Filmschaffenden, die sich von den Konventionen der Industrie gelöst hat. Menschen, die Film als Kunst und Handwerk zugleich verstehen und den Mut haben, ihre Projekte eigenständig umzusetzen.
Zu oft wird ein Film durch Prozesse geschleust, bis von der ursprünglichen Vision kaum noch etwas übrig bleibt. Wir glauben an das Gegenteil: an Energie, an Geschwindigkeit, an den direkten Weg von der Idee zum Bild.
Keine Ahnung, wie viele Menschen das auch so sehen.
Wir wissen nur eins: Wir sind nicht allein.
Als Zürcher wollte ich schon lange eine Serie machen, die diese Stadt so zeigt, wie sie sich anfühlt, wenn man hier wirklich lebt. Nicht die Postkartenansicht. Sondern das, was zwischen den Strassen, Hinterhöfen und Nächten passiert.
Ich bin dabei immer auf der Suche nach Kontrasten — und Zürich ist voller Kontraste. Glanz und Alltag, Ruhe und Chaos, Reichtum und rohe Ecken, Ordnung und Abgrund, alles oft nur eine Strasse voneinander entfernt. Genau diese Spannungen interessieren mich.
CHREIS ist daraus entstanden.
Ich arbeite gern schnell, direkt und nah an der Realität. Kleine Teams, echte Orte, echte Energie. Kamera an, raus auf die Strasse, drehen. Filmemachen als Handwerk.
Gleichzeitig liebe ich es, Welten zu kreieren, die die Essenz der Realität in sich tragen — aber stilisiert sind. Nicht dokumentarisch, sondern verdichtet. Ein bisschen rauer, ein bisschen poetischer, manchmal überhöht, aber immer wahr im Gefühl.
Les Enfants Terribles steht genau dafür. Wir bauen unsere Projekte selbst, drehen selbst, erzählen unsere Geschichten selbst. Ohne lange Wege, ohne schwere Strukturen.
Einfach machen.
Vive le cinéma
Ich erzähle Geschichten, weil ich Menschen faszinierend finde. Ihre Widersprüche, ihre Selbsttäuschungen, ihre Sehnsüchte. Ich beobachte gerne, wie unterschiedlich wir alle ticken und übersetze diese Beobachtungen in Figuren und Welten.
Ich mag Charaktere, die man sofort erkennt, weil man ihnen schon im Tram begegnet ist oder weil man selbst ein bisschen so ist. Gerade in einer Stadt wie Zürich liegen Komik und Ernst oft nur eine Hausnummer auseinander. Diese Nähe fasziniert mich.
Für CHREIS bringe ich meine eigene Perspektive auf Zürich mit. Ich kenne die Quartiere, die Codes, die kleinen Reibungen zwischen Alt und Neu, zwischen Szene und Spiessigkeit, zwischen Selbstbild und Realität. Die Serie soll sich nicht wie eine Karikatur anfühlen, sondern wie ein ehrlicher Blick auf eine Stadt und ihre Menschen. Mit Herz, Charme, Authentizität.
Mich interessiert Humor nicht als Pointe, sondern als Wahrheit mit Umweg. Es ist mir wichtig, dass die Comedy aus den Situationen und Charakteren entsteht, nicht aus aufgezwungenen Gags.
CHREIS ist für mich die Möglichkeit, das Zürich zu erzählen, das wir sehen: widersprüchlich, schnell, liebevoll, manchmal absurd.
Aber irgendwie auch einfach nur menschlich.
Geboren wurde ich im Universitätsspital Zürich. Die ersten drei Monate meines Lebens verbrachte ich in Zürich, danach ging es nach Äthiopien. Später lebte ich drei Jahre in Oerlikon, wo ich die 1. bis 3. Klasse besuchte.
Es war schon immer mein grösster Traum, Schauspieler zu werden. Ich erinnere mich noch genau: In der Schule wurden wir gefragt, was wir einmal werden möchten – und meine Antwort war immer dieselbe. Ich wollte so sein wie die Menschen im Fernsehen. Vor allem wie die Lustigen.
Einen Teil dieses Traums habe ich mir bereits erfüllt. Durch meine Comedy-Sketche im Internet konnte ich ein grosses Schweizer Publikum erreichen. Auf der Bühne durfte ich viele verschiedene Charaktere spielen und Menschen zum Lachen bringen. Aber mein eigentliches Ziel ist damit noch nicht ganz erreicht: ein grosses Filmprojekt zu realisieren.
Durch meine Präsenz im Internet habe ich viele spannende Menschen kennengelernt. Zum Beispiel Fabian. Ich traf ihn damals bei meinem Besuch bei Dean Schneider, dem Löwenzähmer in Südafrika. Fabian war zu dieser Zeit sein Videograf, hatte aber selbst grosse Pläne im Filmbereich.
Durch meine Bühnen-Comedy habe ich ausserdem viele kreative Köpfe getroffen – unter anderem Cenk. Seine Comedy ist einzigartig, und ich war von Anfang an ein grosser Fan.
Anfang 2019 haben wir drei angefangen, gemeinsam Ideen zu entwickeln. Wir haben viel ausprobiert, geschrieben und geplant, bis wir uns 2020 auf eine Idee geeinigt haben. Wir hatten sogar schon mit den Dreharbeiten begonnen.
Doch dann kam Corona. Das Projekt wurde gestoppt und jeder ging erst einmal seinen eigenen Weg – vor allem ich.
Fünf Jahre später traf ich Fabian wieder. Er erinnerte mich an unser angefangenes Projekt. In diesem Moment war klar: Wir können diese Idee nicht einfach liegen lassen. Vor allem nicht, wenn sie so gut ist.
Manchmal braucht es Zeit. Diese fünf Jahre haben uns reifer, stärker und noch motivierter gemacht, um dieses grosse Projekt wirklich anzugehen.
Jetzt ist es soweit. Unsere Träume sind zum Greifen nah – und mit eurer Unterstützung können wir sie Wirklichkeit werden lassen.
Ich bin eher in das Projekt reingerutscht. Aber genau so entstehen manchmal die besten Dinge.
Was als spontane Zusammenarbeit begonnen hat, wurde schnell zu einem Team von Menschen, die wirklich Lust haben, gemeinsam etwas zu schaffen und gemeinsam etwas für die Schweizer Filmszene zu bewegen.
Ich übernehme bei diesem Projekt die Produktion und koordiniere die Umsetzung der Serie. Für mich ist das mehr als nur ein Projekt. Es ist die Möglichkeit, etwas zu realisieren, das ich schon lange machen wollte: eine lokale Serie produzieren, die Menschen unterhält und zeigt, wie viele gute Geschichten hier entstehen können.
Unser Ziel ist es, eine Serie zu schaffen, die sich echt anfühlt und Menschen unterhält. Geschichten aus Zürich, aus unserem Alltag, mit Figuren, die man genauso gut im Tram oder im Quartier treffen könnte.
Mit eurer Unterstützung können wir CHREIS realisieren und gemeinsam etwas schaffen, das aus der Schweiz kommt und hoffentlich viele Menschen zum Lachen und Mitfiebern bringt.
Ich wurde 1999 in der Schweiz geboren und entdeckte meine Leidenschaft für Film bereits mit sieben Jahren. Mein Vater arbeitete als Creative Director, wodurch ich früh mit visuellen Geschichten und Filmproduktion in Berührung kam.
Um meine kreative Leidenschaft mit einer praktischen Ausbildung zu verbinden, absolvierte ich zunächst eine Lehre als Postbote. Parallel dazu begann ich, meine Fähigkeiten im Filmemachen weiterzuentwickeln und eigene Projekte umzusetzen.
Zu meinen frühen Arbeiten zählen unter anderem die Tätigkeit als Director of Photography beim Film The Real Thing (2016) sowie meine Rolle als Produzent und Co-Regisseur bei Stiller Planet (2018). Später führte ich Regie und schrieb das Drehbuch für die Filme Take Away (2019) und Nightracer (2020). Take Away wurde beim ZFF72 mit dem Jury Award ausgezeichnet.
Heute arbeite ich als freiberuflicher Editor und Postproduktions-Supervisor und arbeite regelmässig mit Produktionsfirmen wie Shining Film, SCHAU, ZAG Entertainment, Union Editorial und Dynamic Frame zusammen.
Mein öffentliches Leben spielt sich im Internet ab. Ob vor der Kamera oder als Konsument vor dem Screen. Deshalb ist es umso geiler, dass diese Serie dort stattfindet wo ich mich am wohlsten fühle: auf Youtube.
Ich habe mir das Glück erarbeitet und mein Hobby zum Beruf gemacht. Nun darf ich mit gleichgesinnten Künstler*innen ein geiles Projekt von Züri für Züri mitgestalten. Das Resultat wir eine Serie aus den kummulierten Erfahrungen von den mitunter kreativsten Menschen, die ich au der Reise hierhin kennengelernt habe.
Als Autodidakt hab ich mir über die Jahre das filmische Handwerk und meine eigene
Bildsprache selbst beigebracht.
Meine Handschrift zeichnet sich durch natürliche, echte und authentische Bilder aus. Als Sohn eines Jazz-Trompeters und langjähriger Tänzer bring ich Rhythmus und Energie in meine Bilder.
Die Serie Chreis fasziniert mich, da sie den Struggle der Unterschicht in einer der reichsten Städte der Welt porträtiert.