Crowdified! Dieses Projekt wurde am 16. März 2015 erfolgreich finanziert. Danke an all die 105 Boosters, die dies möglich gemacht haben!!

LA TROISIEME LANGUE

Liebesstiche gegen den Krieg - ein Dokumentarfilm

Benno Hungerbühler
Benno Hungerbühler Basel, CH
143%
21'506 CHF
von 15'000 CHF
 
Crowdified
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105
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sind dabei!
"Quoi, si personne ne piquerait plus?" sagt der palästinensische Theatermann François.

Der Dokumentarfilm LA TROISIEME LANGUE setzt einen Fuss in die zerbrechliche Realität von arabischen und jüdischen Jugendlichen in Israel, die sich in einem Theaterprojekt das erste Mal begegnen. Sechs Probewochen während eines heissen Sommers werden zum Zeugnis ihres kraftvollen und unvoreingenommenen Ringens um ein Stück gemeinsame Zukunft.

Die Geschichte
Dalit Bloch, eine schweizerisch-jüdische Theaterfrau, kehrt nach 40 Jahren nach Israel, dem Land ihrer Geburt zurück, um ein Theaterprojekt mit jugendlichen arabischen und jüdischen Israeli zu realisieren. Sie hat dazu hat Gottfried Kellers „Romeo und Julia auf dem Dorfe“ im Gepäck.

Sie findet ein Land voller Mauern und Gräben vor, inneren und äusseren; tief melancholisch, sinnlich, anziehend und zurückweisend.

LA TROISIEME LANGUE zeigt die Entstehung der Theaterarbeit in Jaffa, die behutsame Annäherung der arabischen und jüdischen Jugendlichen an sich, die Regisseurin und an den alten Kellerschen Stoff um Land, verfeindete Familien und eine tragische Liebe.

Gleichzeitig folgt der Film Dalit bei der Reise zum Ort ihrer Wurzeln am Rand der Negev Wüste, in ihre familiäre Herkunft und ihre Gegenwart.

Der Film führt uns dabei in die Stuben und Strassen von heute und sammelt, gemeinsam mit den Jugendlichen, ihren Eltern und den jüdischen und palästinensischen Freunden von Dalit, Geschichten und Sichtweisen: um Traumatisches, Berührung und Feindschaft, Ohnmacht, Respekt und Hoffnung.

Alle gemeinsam werden sie, auf ihre ganz persönliche Art, zu Botschaftern einer Vision, die in kleinen Schritten den grossen Weg zu einem Frieden unter die Füsse nimmt.
Dalit Bloch
stammt aus einer jüdischen Familie. Sie kommt im Kibbuz Gevulot am Rande der Negev Wüste als Tochter einer argentinischen Mutter und eines Basler Vaters zur Welt. Als Dalit 7 Jahre alt ist, verlässt die Familie Israel und emigriert in die Schweiz. Gut 40 Jahre später kehrt Dalit erstmals als Theaterschaffende nach Israel zurück.

Shredy Jabarin
ist arabischer Israeli und ein über Israels Grenzen hinaus bekannter Schauspieler, unter anderem durch seine Hauptrolle in Dror Zahavis Film 'Alles für meinen Vater'. Er assistiert Dalit Bloch und ist Autor der theatralischen Monologe.

Die Jugendlichen
Khulud, Dolev, Layla, Lian, Mahmoud, Manar, Muhamad, Noy, Omri, Tamer: sechs arabische Jugendliche aus Jaffa und vier jüdische Jugendliche aus Tel Aviv, 14 bis 16 Jahre alt.

François Abu Salem†
Schauspieler, Autor und Regisseur, geboren in Jerusalem als Sohn einer französischen Mutter und eines palästinensischen Vaters. Gründer der 'Company al-Hakawati' und des palästinensischen Nationaltheaters in Ramallah.

Natan Haber
ist Olivenbauer in Rinatya/Israel und ein guter Freund von Dalit. Seine jüdischen Eltern stammen ursprünglich aus Polen und sind Überlebende des KZ Auschwitz.

Evi Guggenheim-Shbeta
stammt aus einer jüdischen Zürcher Familie und gründet mit ihrem Mann, dem Palästinenser Eyas Shbeta, 1972 das arabisch-jüdische Friedensdorf Neve Shalom/Wahat-al-Salam bei Jerusalem. 27 Familien, Juden, Muslime und Christen, leben hier gleichberechtigt neben- und miteinander.

Yoav Weiss
ist jüdischer Künstler und lebte und arbeitete lange Zeit in New York. Heute ist er Maler und Kulturaktivist in Tel Aviv & Jaffa. Er initiierte u.a. das mauer-kritische Online-Kunstprojekt "buythewall.com".

Suzan Lavie
Basler Jugendfreundin von Dalit Bloch, heute Siedlerin in der Siedlung Ma'ale Shomron in der Westbank.
Der Film befindet sich im letzten Feinschnitt und wird gut 90 Minuten dauern.

Das Sätzlein wird dem ganzen Prozess aber nicht gerecht. Das Drehen dieses Films war und ist ein Abenteuer! Denn Israel ist auch Orient: Alles hat seinen eigenen Rhythmus - und geht dann plötzlich rasant schnell.

Kurz: Ich begann vor der gesicherten Finanzierung zu drehen. Das nötigste Geld für den Dreh hatte ich beisammen, dank der Filmförderung meiner Heimatkantone. Aber bald nahm der Dreh spannende und aufbrechende Wendungen und entwickelte eine kaum zügelbare Sogkraft ins Landesinnere.

Entstanden dabei sind über 120 Stunden Material in fünf Sprachen.

Schon nur die Übersetzung aller Statements, das meiste in hebräisch und arabisch, war eine Herausforderung, geschweige die Verfassung des Schnittbuchs und der Schnitt an sich. Das war nur möglich, weil mir von Beginn an, während des Drehs und auch der Postproduktion, viele Menschen in der Schweiz, Israel und Palästina sehr geholfen haben, sei es mit freiwilliger Unterstützung oder mit bescheidenen, fast symbolischen Gagen. Gemeinsam haben wir es geschafft, den Film bis zum Feinschnitt professionell fertigzustellen.

Im Juni 2014 haben Dalit und ich eine Vorvisionierung in Tel Aviv organisiert, zu der wir alle beteiligten Jugendlichen, Eltern, Freunde und HelferInnen eingeladen haben. Es war ein sehr emotionaler, dichter Moment - und die letzte Möglichkeit, allen Jugendlichen zusammen die Dokumentation ihrer gemeinsamen Zeit zu zeigen, bevor die jüdischen Jugendlichen ins Militär einberufen wurden.

Mitgegeben haben mir alle den herzhaften Auftrag, den Film unbedingt in die Kinos zu bringen - in Europa, Israel, am liebsten der ganzen Welt.-
Um den Film in die Kinos zu bringen und an Festivals zeigen zu können:-)

Dazu braucht es Geld für Menschen, die mit Know-How und Herzblut weiter daran arbeiten und die Arbeiten tun, die ich selber nicht kann, und das sind einige:

Es geht um das Colorgrading, das professionelle Bearbeiten und Abgleichen der Bilder; eine saubere, Kino-kompatible Tonmischung; das Herstellen eines Kinofiles, damit der Film den Anforderungen einer modernen Kinoinfrastruktur genügt, die Titelgrafik, ein Kinoplakat...

Dann möchte ich das gesprochene Wort auf englisch übersetzen lassen und eine englisch untertitelte Fassung herstellen, um den Film auch an internationalen Festivals eingeben zu können.

Und zuletzt kommen die Gebühren, die anfallen, wenn der Film öffentlich wird: SUISA- Gebühren für die (wunderbare, von Thomas Jeker komponierte) Musik sowie die Bildrechte für die Szenen aus 'Romeo und Julia auf dem Dorfe', der Schweizer Verfilmung aus dem Jahr 1941.

Nichts mehr und nichts weniger:-) Und das sind dann die letzten Bögen und Schritte nach Jahren Arbeit. Diese tun zu können, dafür danke ich euch/Ihnen!

Wenn alles klappt, wird der Film im April/ Mai 2015 definitiv fertig sein - und ich kann euch/Ihnen anlässlich der feierlichen Vorpremière persönlich danken.
Benno Hungerbühler
Benno Hungerbühler
Basel, CH
Filmemacher und Produzent

Ich bin Dokumentarfilmer und seit bald dreissig Jahren von Basel aus in der Welt unterwegs, mit Herz und Hand auf der Suche nach Geschichten, Klängen, Brücken und Brüchen - und den Menschen dahinter.

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März 19
2015

99 Tage - 104 Herzluftballons:-)

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Kategorie Film & Video
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