Crowdified! Dieses Projekt wurde am 14. März 2018 erfolgreich finanziert. Danke an all die 88 Boosters, die dies möglich gemacht haben!!

Integration dank Bildung

Integration dank Bildung - Perspektiven schaffen

Initiatoren

Beatrice Pistor
Beatrice Pistor Horw, CH
Judith Wirz
Judith Wirz
106%
19'150 CHF
von 18'000 CHF
 
Crowdified
Hurra!
88
Booster
sind dabei!
NICHTSTUN führt zu Depression, Frustration und letztlich Langzeitarbeitslosigkeit.
TUN fördert die Selbständigkeit, die Einbindung und Integration in unsere Gesellschaft und erleichtert den Zugang in den ersten Arbeitsmarkt.
HOPE ist ein Selbsthilfeprojekt von jungen, erwachsenen Asylsuchenden (die Mehrheit der Mitglieder ist unter 25 Jahre alt). Asylsuchende erhalten im Kanton Luzern 200 Deutschlektionen (Niveau A1), anschliessend werden keine weiteren Integrationsmöglichkeiten angeboten. Die Asylsuchenden warten oft zwei bis drei Jahre auf einen Asylentscheid. In dieser Zeit ist es für sie praktisch unmöglich Arbeit zu finden. Wer aber zwei bis drei Jahre mit erzwungenem Nichtstun verbringt, verliert Würde, Selbstbewusstsein und selbst das vor der Flucht erworbene Berufswissen. Aktive Menschen werden so zu Langzeitarbeitslosen „ausgebildet“. Dieser Tatsache will HOPE folgendes entgegensetzen:
1. Integration durch Spracherwerb SchülerInnen sollen ein Jahr Deutschunterricht erhalten und in dieser Zeit Niveau B1 erreichen. Das ist Voraussetzung für eine Berufsausbildung.
2. Integration durch Schliessen schulischer Lücken (Mathematik, Umgang mit Computer, Tastaturschreiben, Grundlagen in schweizerischer Demokratie und Kultur.)
3. Es wird mit jedem Flüchtling, der sich zu den Rechten und Pflichten von HOPE bekennt eine Standortbestimmung durchgeführt. Ausgebildete Coaches führen diese einmalige Standortbestimmung durch.
4. Aufbau einer Zusammenarbeit mit einem/einer schweizerischen Coach/MentorIn mit dem Ziel der Integration in den Arbeitsmarkt. Schweizer Freiwillige werden zu Mentorinnen und Mentoren ausgebildet und bilden mit einem Asylsuchenden ein Tandem. Das Ziel ist es, durch persönliche Beziehungen der MentorInnen Praktika, Lehrstellen oder Arbeit im Arbeitsmarkt zu finden. Durch regelmässige Supervision wird die Qualität und Effizienz der Tandems sichergestellt.
5. Integration und Aufbau des Selbstbewusstseins durch „Zahlung“ der erhaltenen Leistung mittels Freiwilligenarbeit (Verhältnis 1:2). Jede Leistung, welche die Hopes erhalten, wird durch Freiwilligenarbeit abgegolten. Dies kann Mitarbeit im Vorstand, Weitergeben des eigenen Wissens bei HOPE (Mathematik, Umgang mit Computer), Übersetzungsdienstleistungen für andere Asylsuchende, Projekte und Mitarbeit in anderen Vereinen im Bereich Flüchtlingswesen, Mithilfe in der Wohngemeinde u.v.m. sein. Das Verhältnis 1:2 basiert auf der Idee der Weiterverbreitung des Gedankens von HOPE. Die Freiwilligenarbeit wird durch den Vorstand begleitet und kontrolliert.
Um die Schulstunden weiterhin finanzieren zu können, brauchen wir Deine Hilfe. Mit Deiner finanziellen Unterstützung können wir die HOPES auf das angepeilte Sprachniveau B1 ausbilden, weil sie hoch motiviert und engagiert sind. Denn alle HOPES geben die doppelte Stundenzahl, die sie beziehen wieder mit Freiwilligenarbeit zurück. Wir finanzieren Bücher, Material und Prüfungsgebühren, sowie die Schullektionen. Mit dem Geld, das wir über das Crowdfunding sammeln, können wir einen Teil abdecken. Dafür brauchen wir Dich. Wir haben uns tolle Belohnungen ausgedacht. Schau mal bei den Goodies rein und suche Dir was aus. Natürlich kannst Du auch einfach so spenden. Und ganz wichtig ist für uns: teile unser Projekt bitte weiter, so dass ganz viele Menschen von unserem Projekt hören und uns helfen.
Wir danken Dir jetzt schon ganz herzlich.

Dein HOPE-Team
Beatrice Pistor
Beatrice Pistor
Horw, CH
Präsidentin

HOPE entstand Ende 2016 aus einer Gruppe von jungen Asylsuchenden und SchweizerInnen aus dem Kanton Luzern. Judith, Grafikerin und Erwachsenenbildnerin, und ich, Béa, Rechtsanwältin, sind seit Anfang dabei. Wir haben dieses Selbsthilfeprojekt gegründet, damit junge Asylsuchende so schnell wie möglich beruflich eingegliedert und so wirtschaftlich unabhängig werden können. Dafür müssen sie aber Deutschkurse absolvieren und brauchen Mentoring. Judith unterrichtet zusammen mit weiteren LehrerInnen die jungen Menschen und ich organisiere mit anderen Freiwilligen alles drum herum: die Finanzierung, das Material, den Raum, die Mentoren und ein grosses Netzwerk. Ziel ist es, den jungen motivierten Menschen eine Perspektive in Form von Wissen und Selbstwertgefühl zu geben - und natürlich möglichst, einen Job für sie zu finden.

Judith Wirz
Judith Wirz
Erwachsenenbildnerin, Grafikerin

Zusammen mit Béa fördere und unterrichte ich die HOPES zusammen mit weiteren LehrerInnen. Ich bin überzeugt, dass unser Modell, hochmotivierte Flüchtlinge zu unterrichten und diese geben die bezogenen Unterrichtsstunden zweifach in Form von Freiwilligenarbeit wieder zurück, grossen Erfolg hat. Es stärkt das Selbstwertgefühl der Flüchtlingen und fördert ihre Fähigkeiten um schnell im Arbeitsleben Fuss zu fassen.

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Wow! Wir haben es geschafft

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Das Ziel ist in Sicht

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